Mein Profil holt 15-mal so viele Impressionen wie die LinkedIn Unternehmensseite von Marketing 4 Building. Die Zahl allein führt in die Irre. Die Gegenüberstellung:

  • Impressionen pro Post (Median): Profil 739, Unternehmensseite 49
  • Follower: Profil 3.732, Unternehmensseite 402
  • Impressionen je Follower: Profil 19,8 %, Unternehmensseite 12,2 %

Die Zahlen

Die Grundlage sind je 15 Posts von August bis September 2026, ausgewertet mit AuthoredUp. Ich vergleiche Mediane, weil einzelne Ausreißer den Durchschnitt verzerren: Der beste Profil-Post kam auf 2.651 Impressionen, der beste Post der Unternehmensseite auf 131. Die Themen waren gleich, die Unternehmensseite hat sie am nächsten Werktag gepostet. Dort kamen in diesen 15 Posts insgesamt 5 Kommentare zusammen.

Die Followerbasis

Das Profil hat das 9-Fache an Followern. Je Follower schrumpft der Abstand der Impressionen deshalb vom 15-Fachen auf das 1,6-Fache. Die Followerzahl ist dabei nur eine grobe Vergleichsbasis: Im Durchschnitt der 90 Tage bis zum 1. Oktober 2026 kamen 49 % meiner Beitrags-Impressionen von außerhalb des Netzwerks, im Juli waren es 61 %.

Die Konsequenz

Für meine Entscheidung zählt trotzdem eine andere Zahl: 49 Impressionen pro Post. Für die zweite Fassung habe ich Zeit investiert und im Median ein Fünfzehntel der Impressionen meines Profil-Posts erreicht. Im Oktober bekommt die Unternehmensseite deshalb nur noch Inhalte, die dort für sich stehen können: meinen Newsletter und Fallbeispiele aus Kundenprojekten. Die zweite Fassung jedes Profil-Posts spare ich mir.

Die Zahlen zeigen zwei Dinge: Die Followerbasis erklärt den größten Teil des Abstands, und die Unternehmensseite erreicht trotzdem nur 49 Impressionen pro Post. Für die Planung zählt der zweite Wert.

Rechnen Sie es für Ihre LinkedIn Unternehmensseite nach: Impressionen eines Posts, im Median der letzten 15 Posts, geteilt durch die Follower. Vergleichen Sie den Wert mit dem Ihres Profils, bevor Sie über Taktung und Aufwand entscheiden.