Die meisten LinkedIn-Formate verlieren nicht wegen des Algorithmus, sondern weil sie zu flach gebaut sind.

Ich habe das gesehen, als ich Beiträge verglichen habe, die hohe Zahlen versprochen haben und Beiträge, die echte Gespräche ausgelöst haben. Die lauten liefen kurz. Die klaren blieben.

Der Algorithmus misst längst nicht mehr primär, was Sie veröffentlichen. Er misst, wie tief Menschen einsteigen und wie lange Inhalte in Diskussionen überleben.

Drei Mechaniken fallen besonders auf:

  1. Tiefe vor Tempo: Posts, die erklären, reduzieren oder Orientierung geben, halten sich stabiler im Feed als alles, was nach Ankündigung oder Selbstdarstellung klingt.
  2. Visuelle Führung statt Deko: Fast 60 % aller Uploads sind bildbasiert. Das zeigt, dass der Feed Klarheit erwartet. Einfache Visuals helfen, Gedanken zu strukturieren.
  3. Dialogwert zählt mehr als Reichweite: Beiträge, in denen Gespräche entstehen, bleiben länger sichtbar. Reaktionen allein reichen kaum.

Der Trend ist klar: Reine Textposts verlieren, Videos rutschen ab, Umfragen wirken kaum noch. Dokumente und Artikel gewinnen, weil sie Orientierung bieten.

Deshalb geht es nicht mehr darum, welches Format „performt“. Wichtiger ist: Welches Format zeigt, wie Sie denken?

Welches Format sorgt bei Ihnen in den letzten Monaten häufiger für echte Gespräche?