KI wird oft genutzt wird, um schneller zu kommentieren. Die Idee klingt effizient, der Effekt bleibt aus – denn das schadet der Reichweite, und zwar messbar. Das Update des LinkedIn-Reports aus Oktober 2025 bestätigt genau das.
Zwei Punkte stechen regelmäßig heraus:
- Generische Antworten werden erkannt
- Formulierungen wie „Toller Einblick! Danke fürs Teilen!“ tauchen in vielen Threads auf und wirken austauschbar
- Ziehen weniger Antworten an und beeinträchtigen die Verbreitung über 24–48 Stunden
- Automatisierung schadet langfristig
- Kommentartools verstoßen gegen die Nutzungsbedingungen von LinkedIn
- Automatisiertes Verhalten fällt auf, Reichweite und Sichtbarkeit sinken langfristig
Was mir in der Praxis hilft: mehr Menschlichkeit
- Mit KI entwerfen, danach menschliche Details ergänzen (persönliche Angabe, Kompromiss oder Kennzahl)
- Semantische Wiederholungen möglichst geringhalten
- Kleine Beobachtung, Beispiel oder konkrete Frage einbauen
Worauf sollten Sie verzichten:
- Vorlagen in mehrere Beiträge einfügen
- Zu viele Emojis und Hypo-Wörter
- Blindlinks setzen
- Übermäßig für Geschwindigkeit optimieren und dabei Tiefe ignorieren
Meine Empfehlung aus dem Alltag:
Nutzen Sie KI für Struktur und Argumente, aber schreiben Sie den finalen Kommentar selbst. Ein persönlicher Kontext oder ein kleiner Kompromiss macht den Unterschied – und erhöht die Chance, echte Gespräche auszulösen.
Wie setzen Sie KI in Ihrer Kommentar-Strategie ein?





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