Mir ist aufgefallen, dass starke Posts nicht durch Zufall auftauchen.

LinkedIn entwickelt sich zum entdeckungsbasierten Modell: KI ordnet Inhalte thematisch ein, nicht mehr primär nach Kontakten. Das zeigt auch das Oktober-Update 2ß25 des Algorithmus-Reports von @Richard van der Blom.

Fünf Mechanismen, die zählen und zu beachten sind.

  1. Kernthemen-Fokus

Wer thematisch springt, bleibt unsichtbar. Die KI kann Sie nicht einordnen, also zeigt sie Sie nicht weiter.

  1. Schlüsselwörter statt Hashtags

LinkedIn erkennt Absicht und Tonfall. „KI in der Personalentwicklung“ wirkt besser als jede Hashtag-Kombination.

  1. Interaktionsvielfalt

Je unterschiedlicher die Branchen Ihrer frühen Kommentierenden, desto mehr Cluster erreicht Ihr Beitrag. Kontakte dritten Grades wirken 1,4-mal stärker als Follower aus der eigenen Nische.

  1. Speichern schlägt Likes

Beiträge mit über 60 % Speicherquote erscheinen fünfmal häufiger unter „Vorgeschlagen“.

  1. Automatisierungssignale meiden

Gleichförmige Struktur und exakte Posting-Zeiten schränken die Auffindbarkeit ein.

Für mich hat sich daraus folgende Konsequenz ergeben: Zwei bis drei Kernthemen, präzise statt plakativ, Inhalte mit echtem Nutzwert und Interaktion außerhalb Ihrer Bubble fördern.

Welche Ihrer Inhalte werden besonders oft gespeichert – was zeigen Ihre Post-Analysen?