Vor kurzem bekam ein Post von mir kaum Reichweite. Inhalt war stark, die Formatierung hat den Effekt gekillt. Seitdem achte ich stärker auf die Mechanik hinter guten Texten.

Ein paar Regeln helfen mir dabei, und genau diese bestätigt auch der aktuelle LinkedIn Report von Richard van der Blom:

  • 900–1.200 Zeichen passen gut zur Aufmerksamkeitsspanne. Die Relation zwischen Textlänge und Lesedauer zählt.
  • Einstiege mit einem klaren Zeitpunkt funktionieren spürbar besser. Sie geben Orientierung.
  • Ein natürlicher Rhythmus hält länger im Text. Kurze Sätze ziehen rein, längere Sätze geben Tiefe.
  • Offene Enden bringen mehr Reaktionen als starre Aufforderungen. Der Druck fällt weg.
  • Zu viele Leerzeilen wirken künstlich. Zu wenig Abstand erschwert das Lesen.

Textposts eignen sich gut, wenn Sie Nähe erzeugen wollen. Erst die Struktur macht einen Gedanken wirklich sichtbar.

Ich prüfe jetzt jeden Entwurf auf Zeichenlänge, Einstieg und Abstände. Das spart Zeit und verbessert die Sichtbarkeit.

Welche Zeichenlänge bringt Ihnen die besten Reaktionen – eher kompakt oder eher ausführlich?