LinkedIn hat das Format nie komplett fallen gelassen – aber jetzt bekommt es wieder echten Raum.

Das spüre ich in meinen eigenen Projekten, und der aktuelle Algorithmus Report von Richard van der Blom bestätigt genau das: Artikel und Newsletter tauchen wieder sichtbarer im Feed auf. Vor allem dort, wo Menschen etwas teilen, das im klassischen Post zu kurz kommt.

Diese fünf Hebel wirken besonders stark.

  1. Titelstruktur: 7–11 Wörter treffen die Vorschau am besten. Kürzer wirkt oft leer, länger wird gekappt.
  2. Pre-Header: Eine dreizeilige Zusammenfassung ist Pflicht. Dieser Bereich landet im Abschnitt „Vorschläge für Sie“. Da zählt ein klares Versprechen, kein Warm-up.
  3. Visuelle Gliederung: Fettungen, Zwischenüberschriften, kurze und strukturierte Absätze. Lange Texte funktionieren nur, wenn das Auge geführt wird.
  4. Cross-Linking: Jeder Artikel sollte mindestens zwei Feed-Beiträge bekommen. Der Report zeigt einen deutlichen Boost bei der Auffindbarkeit.
  5. Abschluss: Kein klassischer CTA. Besser ist ein Impuls für den nächsten Schritt, so bleiben die Leser länger dran.

Wie strukturieren Sie Ihre Artikel – nutzen Sie bereits Cross-Linking zwischen Beiträgen und Artikeln?