Content-Säulen sind 2026 kein optionales Strukturmodell mehr.
LinkedIn ordnet Profile aktiv Themenfeldern zu. Genau davon hängt ab, ob Inhalte bei neuen Zielgruppen ausgespielt werden oder fast nur noch im eigenen Netzwerk landen.
Der aktuelle Algorithmus Insight Report 2026 von Richard van der Blom beschreibt das ziemlich klar: Profile mit erkennbaren Themenschwerpunkten werden leichter kategorisiert. Wer ständig zwischen Themen springt, verliert Sichtbarkeit bei Nicht-Followern.
Die vier zentralen Content-Säulen für persönliche Profile:
- Autoritätsinhalte (40–50 %) – Fachliche Beiträge mit klarer Perspektive und Expertise
- Affinitätsinhalte (15–25 %) – Persönliche Erfahrungen mit beruflicher Relevanz
- Beweisinhalte (15–20 %) – Case Studies, Ergebnisse und konkrete Praxisbeispiele
- Nachfrage-Content (5–10 %) – Einladungen zu Angeboten oder Zusammenarbeit
Gerade bei Coaches, Beratern und technischen KMUs sehe ich oft denselben Fehler: Zu viele Themen und zu wenig Wiedererkennbarkeit.
Was aktuell deutlich besser funktioniert:
- 2–3 Kernthemen,
- mehr fachliche Tiefe,
- wiederkehrende Perspektiven,
- konsistente Sprache,
- klare Positionierung.
LinkedIn bewertet längst nicht mehr nur Aktivität. Die Plattform bewertet inzwischen auch thematische Eindeutigkeit.
Welche Content-Säule funktioniert bei Ihnen aktuell am stärksten?





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