Im aktuellen LinkedIn Insight Report 2026 von Richard van der Blom las ich ein Punkt, wo ich kurz gestoppt habe: LinkedIn ordnet Sie permanent neu ein.

Jeder Klick, jeder Kommentar, jede Verweildauer sendet Signale. Daraus entsteht Ihr thematisches Profil – und genau das beeinflusst, wem Ihre Inhalte gezeigt werden.

Wer Reichweite aufbauen will, sollte diese 10 Hebel bewusst nutzen, um das neue LinkedIn-Gehirn zu trainieren:

  1. Folgen Sie klaren Themenfeldern und setzen Sie saubere Interessenssignale.
  2. Kommentieren Sie mit eigener Perspektive, Daten oder Einordnung.
  3. Speichern Sie relevante Beiträge gezielt.
  4. Verweilen Sie bei Inhalten, die fachlich zu Ihnen passen.
  5. Pflegen Sie feste Interaktionskreise mit hoher Qualität.
  6. Wechseln Sie bewusst zwischen „Top“ und „Recent“.
  7. Reagieren Sie selektiv auf empfohlene Beiträge.
  8. Räumen Sie Ihren Feed regelmäßig auf.
  9. Veröffentlichen Sie konstant in Ihren Kernthemen.
  10. Investieren Sie täglich 15 Minuten in gezielte Aktivität.

Auch für mich gilt, in den nächsten Monaten bewusster und stärker darauf zu achten, welche Signale ich sende und welchen Effekt das auf Feed-Qualität und Resonanz haben wird.

Für Berater, Agenturen, Coaches und technologieorientierte KMUs zählt damit vor allem eins: Konsequenz in der thematischen Positionierung.

Gewinnen werden Profile mit Fokus, Wiedererkennbarkeit und echter fachlicher Tiefe.

Deshalb meine Empfehlung: Scrollen Sie nicht planlos, kommentieren Sie nicht reflexhaft und interagieren Sie mit Strategie.

Der erste Schritt zur klaren Positionierung: Welche zwei Themen sollen auf LinkedIn eindeutig mit Ihrem Namen verbunden sein?