Sie verändern vor allem die Zusammenarbeit auf LinkedIn.

LinkedIn hat das neue Feature bei den Cannes Lions angekündigt. Persönliche Profile und Unternehmensseiten können Beiträge künftig gemeinsam veröffentlichen. Alle Beteiligten erscheinen als Co-Autoren, Likes und Kommentare werden zusammengeführt.

Auf Instagram gibt es dieses Prinzip bereits seit 2021. Jetzt kommt es auch auf LinkedIn.

Aus meiner Sicht sind drei Punkte besonders relevant:

  1. Zusammenarbeit wird einfacher: Gemeinsame Kampagnen lassen sich erstmals direkt auf LinkedIn veröffentlichen. Tags, Reposts oder Kommentare werden dafür nicht mehr benötigt.
  2. Corporate Influencer erhalten neue Möglichkeiten: Projekte, Veranstaltungen oder Produktneuheiten können gemeinsam kommuniziert werden. Gleichzeitig lebt persönliche Expertise von einer eigenen Stimme. Deshalb eignet sich dieses Format nicht für jeden Beitrag.
  3. Die Reichweite bleibt offen: Ob LinkedIn Collaborative Posts algorithmisch bevorzugt, ist bisher nicht bekannt. Auch Analytics und weitere Details fehlen noch.

Meine Empfehlung für Berater, Coaches, Agenturen und Führungskräfte in technologieorientierten KMU:

  • Nutzen Sie Collaborative Posts für Projekte, Veranstaltungen und Partnerschaften.
  • Lassen Sie persönliche Fachbeiträge eigenständig.
  • Beobachten Sie zunächst die Erfahrungen aus den ersten internationalen Rollouts.

Ich verfolge die Einführung aufmerksam und berichte, sobald die Funktion in Deutschland verfügbar ist.

Für welche Inhalte würden Sie Collaborative Posts einsetzen?