Bei einem aktuellen Projekt habe ich sie gebrochen.

Für einen Kunden mit mehreren Leistungsbereichen entsteht aktuell mit Claude Cowork und Lovable eine neue Website, zweisprachig von Beginn an. Bei WordPress kannte ich den Ablauf bisher anders: erst Deutsch fertigstellen, Englisch als eigener Schritt danach, teilweise Wochen später.

  1. Vorhandenes Material als Ausgangspunkt

Als Ausgangsmaterial nutze ich vorhandene Texte und Bilder aus Facebook-Gruppenposts. Der Content war also schon da, nur in einem anderen Format und für einen anderen Kanal.

  1. Der Ablauf für beide Sprachen im selben Arbeitsschritt

Mein aktueller Ablauf:

    • Screenshot der aktuellen Seite in Claude einfügen
    • Änderungswunsch oder Frage direkt dazu formulieren
    • Inhalte und Aufbau prüfen
    • Anpassungen für Deutsch vorbereiten
    • englische Fassung direkt mitdenken
    • Umsetzung in Lovable für beide Sprachen im selben Arbeitsschritt

Dabei merke ich, wie sehr sich meine eigene Reihenfolge im Kopf verändert. Ich schreibe Inhalte direkt mit Blick auf beide Sprachen und prüfe früher, ob Aufbau und Wortwahl auch auf Englisch passen.

  1. Warum der Zeitpunkt der Übersetzung entscheidet

Wenn Englisch erst Wochen später dazukommt, wird aus der zweiten Sprache schnell ein zusätzlicher Produktionsschritt. Im parallelen Prozess denke ich beide Zielgruppen bereits beim Aufbau mit. Für Berater und Unternehmen mit internationalen Zielgruppen macht das einen echten Unterschied.

Wie gehen Sie bei mehrsprachigen Inhalten vor: von Anfang an parallel, oder ziehen Sie die zweite Sprache nach?