LinkedIn Follower und Kontakte zeigen bei mir: Die Followerzahl wächst, sagt aber nicht, wie viele Follower zur Zielgruppe gehören. Seit Oktober 2025 ist meine Followerzahl um 864 gestiegen, meine Kontaktzahl um 806. Beide Zahlen liegen heute eng beieinander.

Was mein Verlauf zeigt

Ich habe meinen Verlauf aus AuthoredUp ausgewertet. Am 14.10.2025 hatte ich 2.896 Follower und 2.937 Kontakte. Am 24.10.2026 zeigt LinkedIn 3.760 Follower und 3.743 Kontakte.

Vor einem Jahr hatte ich 41 Kontakte mehr als Follower. Heute habe ich 17 Follower mehr als Kontakte. Die Kontakte sind um 806 gewachsen, die Follower um 864. Die Zeitreihe ist teilweise von AuthoredUp geschätzt, und für Juni bis September liegen nur vereinzelte Kontaktwerte vor. Ich vergleiche deshalb nur Start- und Endwerte.

Warum die Followerzahl wenig über die Zielgruppe sagt

Die Followerzahl zählt Personen, die Ihnen folgen. Ob sie zu Ihren Kunden passen, zeigt sie nicht. Bei meinem Post vom 10.10.2026 weist die Beitragsanalyse 588 Impressionen aus, 57 % davon außerhalb meines Netzwerks, und 375 erreichte Mitglieder. Neue Follower durch diesen Beitrag: 0. Beim Post vom 14.10.2026 waren es ebenfalls 0, bei 183 Impressionen und 118 erreichten Mitgliedern.

Zwei Posts belegen keinen Zusammenhang. Sie zeigen aber: Auch Reichweite außerhalb des Netzwerks führt nicht automatisch zu neuen Followern.

Was für Anfragen zählt

Für meine Anfragen zählt der Anteil der Erreichten, die zu meinen Kunden passen: Berater, Coaches und Führungskräfte technischer KMUs. Die Beitragsanalyse schätzt ihn über Branche, Position und Firmengröße. Ich rechne grob über ausgewählte Branchen: Unternehmensberatung sowie Weiterbildung und Coaching. Beim Post vom 10.10.2026 lagen beide zusammen bei 13 %, beim Post vom 14.10.2026 bei mindestens 5 %.

Es sind Schätzwerte. LinkedIn zeigt pro Filter nur die größten Einträge, die Summen sind deshalb eine Untergrenze. Seit dem 14.10.2026 erfasse ich den Anteil bei jedem Post neben den Impressionen.

So prüfen Sie es bei sich

  1. Legen Sie Follower und Kontakte nebeneinander. Die Kontakte finden Sie in Ihrem Netzwerk, den Verlauf zeigt ein Tool wie AuthoredUp.
  2. Öffnen Sie bei Ihren letzten drei Posts die Beitragsanalyse und notieren Sie unter „Profilaktivitäten“ die gewonnenen Follower.
  3. Öffnen Sie „Wichtige demografische Daten“. Wählen Sie nacheinander „Branche“, „Position“ und „Firmengröße“ und addieren Sie die Anteile, die zu Ihren Kunden passen.

Welche Zahl prüfen Sie nach einem Post zuerst: Impressionen, Follower oder den Anteil Ihrer Zielgruppe?