61 % meiner Impressionen kamen zuletzt nicht aus meinem Netzwerk. Der Grund: LinkedIn ordnet Beiträge heute Themen zu und spielt sie an Profile mit passendem Interesse aus – der Beziehungsgraph tritt in den Hintergrund.

Früher: Der Beziehungsgraph

So funktionierte LinkedIn lange Zeit.

  • Kontakte zuerst – Ihre Verbindungen sahen Ihren Content als Erste, alle anderen kaum.
  • Die Netzwerkgröße entschied direkt über die Sichtbarkeit – mehr Kontakte bedeuteten automatisch mehr Reichweite, unabhängig davon, wie relevant ein Beitrag inhaltlich war.

Heute: Der Interessengraph

Thema schlägt Verbindung.

  • LinkedIn empfiehlt Beiträge inzwischen nach Relevanz, nicht nach Kontakt.
  • Fokussierter Content erreicht dadurch neue Zielgruppen – Menschen außerhalb des eigenen Netzwerks, die das Thema interessiert, auch ohne bestehende Verbindung.

Der Beleg aus eigenen Zahlen

61 % meiner Impressionen der letzten 90 Tage kamen von außerhalb meines Netzwerks. Der aktuelle LinkedIn Insights Report 2026 bestätigt diese Verschiebung plattformweit: Kontakte machen im Durchschnitt nur noch 31 % des Feeds aus.

Ihre Strategie: Sichtbarkeit durch thematische Schärfe

Drei Punkte lassen sich daraus für die eigene Positionierung ableiten:

  • 2–3 Kernthemen. Profil und Content müssen thematisch zusammenpassen.
  • Klare Positionierung. Sie schlägt ein breites Netzwerk jedes Mal.
  • Jeder Beitrag kann Menschen erreichen, die Sie noch nicht kennen.

Ihr nächster Schritt

Prüfen Sie das bei Ihrem nächsten erfolgreichen Beitrag – dort zeigt sich, ob der Algorithmus Ihre Themen weiterträgt.