Jede und jeder kann „KI-gestützte Content-Erstellung“ ins Profil schreiben. Ob die Angabe stimmt, prüft niemand.

Mit „Verbundene App hinzufügen“ führt LinkedIn jetzt einen anderen Ansatz ein.

Das System erstellt automatisch eine Beschreibung Ihrer tatsächlichen Nutzung, auf Basis realer Aktivitätsdaten. Sie können den Text weder selbst schreiben noch bearbeiten. Die Beschreibung kommt direkt von LinkedIn.

Aktuell werden unter anderem Descript, Duolingo, Gamma, Lovable, Relay.app und Replit unterstützt. GitHub, Adobe Express und Adobe Firefly hat LinkedIn bereits angekündigt.

Interessant finde ich den zeitlichen Zusammenhang:

Im Frühjahr wurde bekannt, dass LinkedIn im Hintergrund mehr als 6.000 Browser-Erweiterungen ausgewertet hat, ohne aktive Zustimmung der Nutzer.

„Verbundene Apps“ läuft jetzt als Opt-in. Sie entscheiden selbst, welche Anwendung Sie verknüpfen und sichtbar machen.

Für Berater, Coaches und Solopreneure fehlen noch viele der typischen Anwendungen. Canva, Notion oder Calendly sind aktuell nicht dabei.

Trotzdem zeigt sich eine klare Entwicklung:

  • Profile bestehen künftig nicht mehr nur aus Selbstauskünften.
  • Tatsächliche Nutzung wird sichtbar.
  • Der Nachweis eigener Arbeit rückt stärker in den Vordergrund.

Ich erstelle meine Karussells bisher direkt in Gamma. Bei meinem nächsten Karussell-Beitrag werde ich die App verbinden und anschließend zeigen, wie LinkedIn die Nutzung automatisch beschreibt.

Würden Sie Ihre wichtigsten Tools mit LinkedIn verknüpfen, sobald sie verfügbar sind?